Snowboard Carving Camp in Scuol mit Nevin Galmarini

2013 las ich das erste Mal von Nevin Galmarinis Carving Camp. Während beim Rennradfahreren der Rennsport der heilige Gral ist und Rennfahrer definieren, was “Stil” ist, ist es unter Carven eher umgekehrt: “Race-Style” gilt immer noch als schnell, aber unästhetisch. Ob zu Recht oder nicht, will ich hier gar nicht tiefer erörtern, weil mein Schwerpunkt hier ein anderer sein soll. Nicht: “Was sieht gut aus?”, sondern “was fühlt sich gut an?”, “was macht Spass?”. Die eigene Wahrnehmung zählt, nicht die der anderen. Snowboarden ist für mich immer Sport im Sinne von Spiel, also gibt es kein “richtig” oder “falsch”.

Galmarinie Carving Camp Stefanie Müller

Galmarini Carving Camp Sigi Grabner

Meine Motivation: Für mich war, als ich von Nevins Carving Camp las, klar, dass ich da hin will. Auf der Suche nach der universellen Wahrheit übers Carven muss mich etwas „völlig anderes im Gleichen“ einfach weiterbringen. Ganz allgemein wollte ich die Toolbox, also die mir zur Verfügung stehenden Werkzeuge für verschiedene Bedingungen und Situationen, erweitern. Ich wollte  sehen, was wie funktioniert, vielleicht sogar verstehen, warum – und damit letztendlich ganz allgemein meine Fahrtechnik beim Carven verbessern. Der Bericht eines Mitstreiters auf www.frozen-backside.de tat sein übriges.

Wer? Wie? Was? Wann? Wo? Warum?  Betreuer beim Carving Camp 2015 waren Nevin Galmarini, Sigi Grabner, Stefanie Müller, Justin Reiter und Rene Hürlimann. Alle nicht nur wirklich kompetent auf ihrem Gebiet (sprich: Snowboard-Racer, die ganz schön schnell snowboarden können und ein Coach, der einem auf den Punkt sagen kann, was man (anders) machen soll), sondern alle auch ganz schön erfolgreich.
Das Teilnehmerfeld war bunt gemischt vom fortgeschrittenen Carver bis zu Hobby-Rennläufern – und ich halt. Alle wohl mit einer gewissen Bewunderung für das Fahrkönnen der Pros, mit ordentlich Respekt und sehr viel Neugierde. Im Zuge der Anmeldung wurden wir Teilnehmer in verschiedene Gruppen eingeteilt, je nach unserer Neigung, Stangen umzufahren. Ich hatte mich im Mittelfeld eingruppiert, obwohl ich nicht sicher war, ob ich überhaupt in den Stangenwald wollte. Es sollte sich später anders darstellen…

Nevin Galmarini Carving Camp

Während des Camps trainierte jede Gruppe jeweils 2 Stunden (in Realität waren’s 2,5) mit einem Coach, dann war Mittagspause und Wechsel zum nächsten. Am nächsten Morgen dann erneuter Wechsel zu einem weiteren “Pro”. So kam jeder in den Genuss, ein Mal mit jedem Coach zu fahren. Am Sonntag dann für die, die wollten, ein PSL ohne k.o. mit wechselnden Partnern.

Nevin Galmarini Carving Camp

Trainingsinhalte:  Alle Coaches sprachen viel von Körperspannung (Zehen, Fussgelenke, Rumpf) und verschiedenen Hilfen dazu. Ein verwandtes Thema war „Hangausgleich“ in teilweise recht extremer Ausprägung über verschiedene Hilfen. Die Position auf dem board (generell nicht rotiert, generell kein Fahren über die Nose) und „Druckaufbau auf die Kante“ auf unterschiedlichen Wegen kamen dazu.
Mein lichter Moment mit Nevin: „Auf der Backside (während des Turns) Druck auf dem hinteren Bein halten“ – und das Testboard vom Sigi geht unglaublich stabil ums Eck. Cool. Sein Hinweis war einfach und verständlich: “Du setzt die Backside schon sehr gut an, aber dann wirst Du instabil und verlierst teilweise die Kante am Tail – lass während des Turns mehr Druck auf dem hinteren Bein”. Meine Interpretation dessen, was da passierte: Durch die übliche Rotation auf der Backside verlagere ich Gewicht nach vorn, wodruch die Nose gut arbeitet und den Schwung eng macht – aber dadurch verschenke ich möglichen Kantenhalt.
Extrem bei Justin: absolut Keine Rotation in der Hüfte, nur leicht mit Schulter und Kopf. Teilweise sogar Stabilisierung der Hüfte gegen „Mitrotation“ mit dem hinteren Bein. Außerdem extreme Körperspannung zur Angulation. Interessant dabei: Während ich mir beim Extremecarven Gedanken mache, wie man durch aktives Mitnehmen des Kopfes die Schräglage (inclination) verbessern kann, macht Justin das Gegenteil. Durch Aufrichten des Kopfes mehr Angulation (wie beim Kippen/Drücken beim Motorradfahren). Dabei sieht man beim Motorradrennsport beides, nämlich das bewusste Mitnehmen in langgezogenen sehr schnellen Kurven beim GP-Sport und das Kippen bei engen Kurven.

Nevin Galmarini Carving Camp Sigi Grabner

Meine Erfahrung während des Camps  (Ich trenne nicht zwischen Freecarven und Stangenfahren.) Die Prinzipien und Techniken sind dieselben, das Ergebnis für mich (in beide Richtungen) übertragbar.
Beim Carven mit stabilisierter Haltung ist eine Rotation bzw. das Einnehmen einer rotierten Haltung nicht notwendig. Ich kann unglaublichen Spaß in unglaublichen Schräglagen (stabilisiert, balanciert, ohne stützenden Pistenkontakt) haben, wenn ich beweglich und variabel bleibe. Durch Tools, die teilweise wirklich seltsam aussehen, lassen sich Kantendruck und Kontrolle noch erhöhen. Am Ende des zweiten Tages habe ich die Radien, die ich mit dem SG Full Carve 170 ohne Bodenkontakt fahre, noch mal deutlich verkleinert.

Nevin Galmarini Carving Camp Andres

Das Stangentraining wollte ich mitnehmen, um reaktiver und variabler zu fahren. Klar, das geht auch ohne – aber ein äusserer „Zwang“ hilft deutlich beim Verlassen der Comfort Zone :D. In den Stangen ist es erst mal gar nicht so einfach, eine runde, flüssige Linie zu finden. Früher Umkanten als normal, aktiv Druck von der Kante zu nehmen, exakt dort hin zu fahren, wohin man will (oder in diesem Fall muss) – das ist etwas anderes als gemütliche Schwünge über weite Pisten zu ziehen.
_DSC4163_2
Auf der anderen Seite gibt mir der abgesperrte Streifen mit Auslaufzonen und ohne Hindernisse viel Vertrauen, und ich fahre im RS-Trainingskurs sehr viel schneller ums Eck, als ich das in freier Wildbahn tue. „Hü“ gibt mir dann den wichtigen Tip, über die Atmung meine Schwünge zu rhythmisieren und so runder und harmonischer zu werden. Den wunderbaren Effekt im nächsten Lauf mache ich mir selbst ein wenig kaputt, weil ich versuche, jetzt noch eine deutlich engere Linie zu fahren. Das sollte man denen überlassen, die das können.
Am Sonntag im Parallelslalom versägt mich im ersten Lauf Sharkey – ausgerechnet auf einem Virus. Aber dann platzt der Knoten, ich versuche, möglichst viel gecarved zu fahren und die Kante voll zu belasten. Bis zu meinem highsider im Lauf gegen Nevin funktioniert das auch ziemlich gut. Der Spaß an der Geschwindigkeit ist enorm, das nötige Vertrauen in die Kante auch. Dass die Beinmuskulatur die mögliche Querbeschleunigung begrenzt, sagt sich so leicht – aber auch hier durfte ich ein paar Grenzen (für mich) neu definieren.
_DSC4393-2

_DSC4394-2
Insgesamt passte so die Verteilung der Inhalte für mich perfekt, obwohl es deutlich mehr Training in Rennkursen war, als ich mir im Vorfeld gewünscht hätte. In den letzten jahren gab es wohl kein Stangentraining bei Nevins Carving Camp, dafür mehr direkte Fahrtechnik – auch das kann ich mir sehr gut vorstellen.
Nevin Galmarini Carving Camp

Und sonst?
Die Gruppe war bunt gemischt und sicher eher nicht introvertiert. Trotzdem oder gerade deshalb hatten wir unglaublich viel Spaß auf der Piste und abends beim Zusammensitzen. Zu beobachten, wie sich die Jungs und Mädels in meiner (eher vorsichtigen) Gruppe verbesserten, war alleine schon das Eintrittsgeld wert. Dazu gab es sehr gutes Essen, einen netten Zimmergenossen und eine gar nicht so üble Saunalandschaft (SPA genannt).

Fazit: Aufgrund meines fortgeschrittenen Alters bringt mich das ganze zwar an meine körperlichen Grenzen. Aber ich habe wider Erwarten nicht nur punktuell neues gelernt, sondern wirklich die Toolbox erweitert und unglaublich viel für mein Snowboarden mitgenommen. Vorm Camp war ich nicht sicher, ob sich das dort gelernte in mein Carven integrieren lassen würde – jetzt bin ich sicher, dass ich auf einiges nicht verzichten werde.
Vielen Dank an alle, die dieses Erlebnis möglich gemacht haben!
Allen, die glauben, sie hätten das mit dem Carven schon verstanden (und dabei genug geistige Frische mitbringen, noch etwas ganz anderes auszuprobieren), kann ich das Camp nur empfehlen. Für mich hat es insbesondere deswegen funktioniert, weil ich nach einer Stunde entschieden habe, mich auf alles einzulassen, auch wenn es meinen bisherigen Überzeugungen diametral widerspricht.

Nwevin Galmarini Carving Camp Sigi Grabner

Advertisements
Snowboard Carving Camp in Scuol mit Nevin Galmarini

Burton Collection

Letzte Woche lief mir ein weiteres Burton Factory Prime 73 (173 lang) zu – wenn auch nur zum Asyl bzw. zur Vermittlung. Damit befinde ich mich in der schrägen Situation, derzeit insgesamt 6 Burton Alpinboards im Keller stehen zu haben, obwohl die letzten Alpinboards unter dem Namen Burton im Jahre 2000 verkauft wurden. Zu diesem Jahrgang gehören wohl die beiden grün-schwarzen Factory-Primes in meiner Familie

Burton Alpine Collection

Bei den ersten Snowboards unterschied man noch nicht zwischen Freeride, Freestyle und Alpin bzw. Race. Die Entwicklung der Bindung begann mit einfachen Schlaufen, die später von Bügelbindungen bzw. Plattenbindungen abgelöst wurden. Erst mit der Erfindung von Softboots und entsprechenden Bindungen wurde die Unterscheidung zwischen “Alpin” und “Freestyle” etabliert. Das erst Snowboard für den Renn- und schnellen Pisteneinsatz brachte Burton wohl im Jahre ’86 mit dem Express auf den Markt, welchem dann recht schnell das berühmt-berüchtigte Safari mit carve-tauglichem, concavem Sidecut nachfolgte. Schon 1990 kam mit dem PJ das erste asymmetrische Raceboard von Burton auf den Markt. Eines von denen konnte ich im Lauf des letzten Jahres auflesen und inzwischen auch mal kurz auf der Piste antesten. Es ist das asymmetrische PJ 7.0 mit dem wilden Design:

Burton PJ 7.0

Burton PJ 7.0 Peter Bauer Jean Nerva

Burton PJ 7.0 Base

Dieses Board wollte ich nicht zuletzt wegen der Signaturen von Peter Bauer und Jean Nerva einfach mal haben. Der Auftritt der beiden in “Scream of Conscioussness (den Auftritt der beiden sieht man hier) war für mich damals einfach unglaublich. Ehrlich gesagt sind die beiden asymmetrischen PJ 7.0 beim Carven keine Offenbarung. Das hier gezeigte ältere Modell fährt recht gut auf der Kante, nach meinem ersten Eindruck greift die Nose sogar etwas besser als bei dem späteren Modell (s.u.). Driften ist aber mit beiden eine absolute Qual, vor allem, weil das Tail bei backside-Turns gnadenlos zum Übersteuern neigt.

_______________________________________________________________________________________________________________
An dieser Stelle ist es Zeit für einen kleinen Einwurf zur Rolle von Burton in der Hardboot-Szene:
Burton entdeckte Ende der 90er, dass Sportartikel eigentlich dasselbe sind wie Klamotten: Modische Teile, die der Kunde idealerweise entsorgt, wenn sie nicht mehr up to date sind. Da Freestyle- und Freeride-boards sehr viel besser über’s Design zu verkaufen und deutlich günstiger herzustellen waren, ließ man die Hardboot-Sparte sterben. Der Ruf, den sich Burton als Marktführer bei Alpinboards damit erwarb, hängt ihnen bis heute nach. Leider lästert auch Peter Bauer heute noch über alpines Snowboarden, um seine eigene Marke zu promoten. Eigentlich schade…
Einschub Ende
_______________________________________________________________________________________________________________

Neben dem PJ der ersten Serie besitze ich auch noch ein asymmetrscihes PJ aus dem letzten Jahrgang (ebenfalls ein 7.0). Dieses unterscheidet sich kurioserweise nicht nur in der Farbgebung, sondern auch im Shape deutlich vom ersten Jahrgang. Die Nose ist runder, harmonischer und klassisch aufgebogen, während die frühen Jahrgänge einen leichten Rocker im Bereich der Nose aufweisen.

Burton PJ 7.0

Burton PJ 7.0

Burton PJ 7.0 Base

Der Nachfolger der PJs, nämlich das Factory Prime war für mich der späte Einstieg in die Burton-Welt 😉
Kurioserweise gab es 1995, im ersten Jahrgang der Factory Primes noch asymmetrische (a) und symmetrische (s) Versionen der boards. Das “s” hat sich bis zum Schluss in der Bezeichung der FPs gehalten.

Aufgrund der eher großen Mittelbreite von 20cm und des weiten Sidecut-Radius von 13,3m wollte ich das Burton Factory Prime vor einigen Jahren mal als günstiges, eher variables board für’s ExtremeCarving (TM) ausprobieren. hier seht Ihr ein paar Turns mit dem grün-schwarzen FP in 173 bei der Extremcarving Session 2009 in Zinal. Man kann sicher sagen, dass die symmetrischen boards besser funktionieren, als man das von so alten Gurken erwarten würde. Allerdings können sie im Hinblick auf Variabilität und Dynamik nicht mit modernen Konstruktionen mithalten. Für mich sind sie aber nach wie vor sehr gut geeignet, um sauberes Carven zu lernen und die eigene Technik zu verbessern – auch wegen des radialen Sidecuts und der eher passiven Nose: Das board macht einfach genau das, was ihm der Fahrer mitteilt. Ohne Zicken, aber auch ohne Eigeninitiative. Und so wird das schöne, schwarz-rote Factory-Prime 73 einen meiner “Eleven” aufs nächste Level befördern…

Burton Factory Prime 73 schwarz

Burton Factory Prime 73 Base

Burton Factory Prime 73

Burton Collection

Die Suche nach der nächsten Evolutionsstufe (Extremecarving-taugliches NSR Aplinboard)

Im März 2014 bin ich in mein ungeliebtestes Skigebiet – nämlich Silvretta Nova – angereist, um diverse “schnellere” Alpinboards zu testen. Nachdem ich in den letzten Jahren aufgrund der Marktsituation und der Präferenz vieler Snowboard-Kumpels einige Alpinboards mit ca. 17cm Mittelbreite (waist width) getestet habe, steht für mich fest: Ich will nicht mehr unter die 18,5cm Mittelbreite meines Virus WCR70 – eher über 21cm. Aber schneller als das geliebte Virus soll es werden, dabei über Kantendruck und über die Nose zu steuern, etwas laufruhiger, stabiler vielleicht noch…

Zunächst zu den eigenen boards, die ich dabeihatte
(Angaben immer: Länge / Mittelbreite “waist width” / Radius “sidecut” oder “scr”):

  • Apex Fast+ 175/19,2 / SCR angeblich ca. 16
  • Virus WCR70 170/18,5 / SCR??

Apex Fast+ 175

Das Apex Fast+ 175 hinterlässt nach bisher 6 Tagen auf der Piste mit unterschiedlichsten Bedingungen immer noch einen zweispältigen, aber eher positiven Eindruck.
Positiv (das hat das Apex mit anderem moderneren Shapes gemeinsam): Der Härteverlauf der Nose ist hamonischer geworden als bei früheren Snowboards. Die Nose greift bei mehr Druck, macht zu (ermöglicht also engere Turns) – aber sie schmiert weniger weg als bei den älteren boards und produziert keine Noseflipf. Nach meiner Erfahrung liegt das daran, dass die neueren boards vor der vorderen Bindung eher hart, weiter vorn im Bereich der Nose aber eher etwas weicher sind. Dadurch “klappt” das board bei heftigen Impulsen nicht “zusammen” und bietet dadurch eine gewisse Sicherheit gegen highsider. Insgesamt macht das board bei verschiedenen Bedingungen sehr viel Spass, liegt für mich eher auf der schnellen Seite und vermittelt sehr viel Sicherheit. Aufgrund des eher weites Sidecut-Radius und der Mittelbreite von knapp 20cm ist es für mich auch EC (ExtremeCarving (tm)) geeignet. Allerding benötigt die Kante immer sehr viel Sorgfalt beim carven, damit man sie nicht verliert, und mein größter Kritikpunkt: Die Nose gibt absolut keine Rückmeldung, fühlt sich immer etwas undefiniert an.

Das Virus WCR 70 durfte am Sonntag noch mal aus dem boardbag und macht zuverlässig sehr sehr viel Spass. Die Kante hält, die Nose arbeitet, die Rückmeldung ist klar. Das board ist solide und für mich absolut variabel zu fahren. Insgesamt nun schon seit 10 Jahren ein beeindruckend gutes board: Aufgrund der passenden Länge und der ausreichenden Härte auch schnell zu carven, kommt mit viel Zug aus gecarvten Schwüngen und ist dabei recht variabel. (Dasselbe in etwas länger und 2cm breiter suche ich eigentlich…)

Getestet habe ich:

  • Virus GS schwarz 173/18.5 SCR??
  • Sense 185/20 SCR18.5
  • Sense 174/21 SCR14
  • Plasma CE Wide 175/20 SCR12/14
  • F2 Speedster RS Proto 175

Virus Race GS 173:
Dabei zuerst ein dickes Sorry noch mal an Frank, für das schöne board ging mein Test nicht gut aus. Erste backside, Skifahrerin im toten Winkel, “sie kam von oben, hat mich übersehen”, u.s.w.
Wiedemauchsei: Für die “echten raceboards” von Frank habe ich nicht die geeigneten Eier. Vollgas funktioniert das, macht auch irrsnnnig Spass und hält und dämpft unglaublich. Ich bin damit – was das Gefühl zwischen board und mir angeht – recht entpannt in neuen Geschwindigkeitssphären unterwegs. Aber immer, wenn ich dran denke, dass es im Skigebiet natürliche, technische und humanoide Hindernisse gibt, kommen mir Zweifel. Wie erwartet (insbesondere bei Race-Brettern von Virus): etwas zum Racen, nichts zum Cruisen. Im Vergleich zum Apex: Viel mehr Kantenhalt, viel mehr Dämpfung, viel mehr Rückmeldung, nur eben (für mich) viel zuviel Speed.

Sense 185/20 SCR18.5:
Ergebnis ähnlich wie beim Virus. Board fühlt sich kurioserweise (im Vergleich zum Virus) gleichzeitig weniger variabel und weniger wie ein Tanker an.
Viel Kantenhalt, viel Dämpfung, ziemlich viel hart, ordentliche Rückmeldung – aber wenig Variabilität. Das board lässt sich wie von Andrej beschrieben sehr kontinuierlich über Aufkantwinkel fahren. Die Radien bleiben dabei aber immer eher weit, Druck auf die Nose und andere Spielereien haben keinen nennenswerten Einlfuss auf die Turns.
Mein Fazit: Ein board für sehr schwere Jungs oder für Grobmotoriker

Sense 174/21 SCR14:
Ähnlich wie das 185, eben kürzer.
Ernsthaft: Ich weiss nicht, ob das an der Härte liegt, aber auch hier für mich zu wenig Variabilität. Die Nose ist schön hart, lässt sich schön powern, Grip und Dämpfung mindestens ausreichend vorhanden. Insgesamt ein sehr sympathisches und sehr lineares Verhalten. Ich würde mir nur wünschen, dass man durch Druck auf die Nose noch etwas variabler carven kann. Das board will ich unbedingt noch mal bei besseren Bedingungen (und am liebsten eine Nuance weicher) noch mal testen. Irgendwie bleibt der Eindruck, dass ich am diesem Test-Sonntag nicht alles aus dem board rausgeholt habe, was drinsteckt…

Plasma CE Wide 175/20 SCR12/14:
Die Überraschung mit der hässlichen Nase (sorry, Günther).
Gelb, 20cm breit, decambered.
Samstag Nachmittag auf seltsam weicher Piste macht das board immer genau das, was es soll. Die Nose greift, die Kante hält, das board tankt sich durch den Untergrund. Mein neues Steckenpferd – “Rückmeldung” – passt auch. Druck auf die Nose –> Turn wird enger. Druck nach hinten –> Turn wird weiter: Genauso beim Aufkantwinkel: Mehr “Angulation” bringt engere Radien.
Irgendwie genau das, was ich wollte: “wie mein WCR, nur etwas breiter und schneller”.
Leider kneifen die Jungs von Plasma am nächsten Tag – warum, wird wohl ihr Geheimnis bleiben (vermutlich wegen des erwarteten schlechten Wetters). Alissa als Mädchen fühlte sich dort am Stand gut aufgehoben, vielleicht ja deswegen X(
In Summe bei den suboptimalen Bedingungen ein sehr interessantes und für mich wunderbar berechenbares board. Ob es darüberhinaus auch “Begisterung” kann, hätte ich gerne am darauffolgenden Sonntag ausprobiert – Test musste verschoben werden auf die CM (“Carving Masters”) am ersten Mai.
Was ich nach dem Eindruck am Samstag sagen kann: Grip, Dämpfung und Variabilität passen, Breite gefällt mir altem Flachwinkelsurfer auch sehr gut. Der Eindruck ist ein bisschen old school, aber durchaus vielversprechend.

F2 Speedster RS Proto 175:
Sorry, Mantel des Schweigens.
Ich freue mich, dass F2 beim Event dabei war, und ich fand die Jungs auch sehr sympatisch.

Ergänzung – Proflex Race Titanium / F2 Titanium:
Die rote Proflex Titanium Plattenbindung kam vor Jahren günstig aus der Bucht zu mir. in der Silvretta habe ich ein neues Schadensbild (nur für Bügelbindungsfahrer) entdeckt. Beim unkoordienierten Schnee-Abklopfen brach die Plastiknase, die den Bügel in seiner Position hält –> Bindung unbrauchbar.
F2 hatte zwar keinen Ersatzschlitten dabei, aber sehr viel Kundennähe – und so konnte die alte Bindung spannungsarm durch eine neue ersetzt werden. Cool.

___________________________________________________________________________

Sechs Wochen später hatte ich bei den Carving Masters in Sölden die Gelegenheit, einige Bretter nochmals intensiv zu testen. Die Tests waren eigentlich dazu gedacht, die Testergebnisse vom März zu verifizieren :D

Getestet habe ich dieses Mal:

  • Plasma CE Wide 175/20 SCR12/14
  • Virus Interceptor Wide 173
  • noch mal Plasma CE Wide

Testaufbau
Freitag: Apex – Interceptor – Virus WCR70 (also meins)
Samstag: Virus Interceptor Wide (kein Zylon-Schnickschnack) – Virus WCR70 – Plasma CE Wide 175 – Virus WCR70 –
Sonntag: Erste Abfahrten am Steilhang mit dem Apex – danach den Rest des Tages Plasma CE

Ergebnis
Zum Interceptor hat Frank von Virus das Wesentliche gesagt, als ich ihm das board nach dem Test zurückgegeben habe:
“Das ist eigentlich ein Allrounder für schwierige Bedingungen, enge Skigebiete, jeden Tag.” – Stimmt, aber ein wirklich guter.
Der erste Eindruck ist aber ein anderer: Vom Apex RS-Board kommend, macht mich der Interceptor fast verrückt. Das board fühlt sich im weichen, durchwachsenen Schnee einfach furchtbar nervös an. Die Nose biegt beim kleinste Steuerimpuls scharf ab, die Kante hält quasi unbeeindruckt, das board fährt sehr enge Radien auch bei höherer Geschwindigkeit. Für mich die Steigerung des “Autocarve”.
Am Samstag früh dann gleich nochmal, um dem board eine faire Chance zu geben. Und hier zeigt sich, dass ich – vom Apex kommend – einfach viel zu viel Impuls gegeben habe. Eher mittig bis hinten belastet, mit moderatem Aufkantwinkel und etwas weniger Gewalt läuft das Ding spielerisch durch alles durch. Am einfachsten geht das, wenn man leichte Hochentlastung fährt und das board einfach machen lässt. So kann man entspannt Haken schlagen und sich dabei auf Kante und Dämpfung verlassen. Wenn man dann doch mal reagieren muss oder die Piste eng wird, reicht etwas Druck aus, um engste Schwünge zu fahren. Das macht schon Spass, ist aber nicht das, was ich eigentlich suche. Meine Zusammenfassung: Ein Gladiator in breiter und (noch) besser. Einfach zu fahren, dabei mit ordentlich Reserven – mir aber insgeamt zu kleinradius.

Beim Plasma CE 175 Wide habe ich mich vor allem gefragt, ob es
a) auch auf härteren Pisten funktioniert und
b) tatsächlich auch im Steilen so schön berechenbar um die Ecke zieht.
Am Samstag bei schlechten Bedingungen fällt mir wieder auf, wie gutmütig eigentlich die Nose (eher hart vor der Bindung, aber insgesamt kein Brett) ist. Ich kann das board bedenkenlos um die Ecken prügeln, aber immer mit einem gewissen Grundspeed.
Am Sonntag dann zwei frühe Abfahrten am Rettenbach Steilhang, bevor es rüber zum Kühlschrank geht.
Das Apex Fast+ hat auf dem harten Untergrund mit Weichschnee-Auflage sehr gut funktioniert. die Nose arbeitet, die Radien sind variabel. Das Apex funktioniert auch in Richtung Extremecarving, soweit ich das bei dem weichen Schnee einschätzen kann – allerdings fehlen mir eben ein bisschen Dynamik und Rückmeldung.
Das Plasma CE kann das alles tatsächlich genausogut (Kantenhalt, variable Radien, etc), aber vieles eben (für mich) noch besser. Es verliert weniger Stabilität, wenn es hinten raus gefahren wird und die Nose fühlt sich einfach viel knackiger an. So weit ich das bei den seltsamen Bedingungen beurteilen kann, funktioniert das board für mich auch auf hartem Untergrund sehr gut.
Plasma CE 175 Wide
Dann am Kühlschrank (Piste 9 auf dem Rettenbach-Gletscher in Sölden): der pure Spass! Mal zügig, mal etwas schneller, weitere und engere Turns, bisschen hüpfen, bisschen ablegen – alles geht, so lange der Aufkantwinkel stimmt.
Das CE wide scheint für mich tatsächlich der schräge Kompromiss zu sein aus stabilem Fahrverhalten bei auf Zug gefahrenen tief umgekanteten Carving-Schwüngen und geschmeidigem Carven ohne Schaltafel-Feeling.
Letztendlich ist das Warum völlig egal – ich hatte irrsinnig viel Spass auf dem Plasma, sowohl am Steilhang als auch am Tiefenbach und am Kühlschrank. Und nur das zählt.

Die Suche nach der nächsten Evolutionsstufe (Extremecarving-taugliches NSR Aplinboard)

Das perfekte Snowboard-Photo (Piste)

Das perfekte Snowboard-Photo
Wenn ich in diesem Blog übers Snowboarden schreibe, dann entweder über carven (mit Hardboots) auf der Piste oder über Powdern.

Kaum irgendwo (ausser vielleicht beim Rennradfahren in der Toskana) verbinden sich für mich zwei Hobbies – Sport und Photografieren – so perfekt wie bei Snowboarden. Licht steht immer mindestens ausreichend zur Verfügung, die angebotenen Farben sind brillant, und ich kann aufgrund meiner eigenen Erfahrung mit dem Sport erahnen, wo ich stehen muss, und wohin “das Objekt” wohl als nächstes fahren wird.

Was macht also (für mich) ein perfektes Snowboard-Photo aus?

  • Zunächst einmal: Sonne, das Blau des Himmels, das Weiss des Schnees

Snowboard Carving Martin

 

Das ist für mich ein schönes Bild, auch weil es durch die Schräglage des Fahrers noch etwas Dynamik bekommt. Aber so nett das ist, es fehlt eben auch vieles, vor allem eben die angesprochene Dynamik. So beeindruckend eine Bewegungsunschärfe bei Autorennbildern ist, so unpassend finde ich sie beim Snowboarden. Naheliegend ist es, mit dem Mittel der anderen Snowboard-Disziplinen zu arbeiten: Spünge von möglichst tief aufzunehmen, um sie hoch erscheinen zu lassen:

  • Zweitens also: Airtime

Carving Masters Jump

Das wirkt hoch, das wirkt schnell. Aber der Hintergrund und die Position der Kamera sind nicht optimal, wodurch das Bild ein wenig nach Schnappschuss aussieht. Das geht durch die Wahl des optimalen Standorts besser:
Varving Masters Ed

und: Carving Masters Ed

Durch meinen Standort direkt unterhalb des Farhrers und unter einer Kuppe steht der Fahrer geradezu in der Luft. Die kurze Belichtungszeit lässt kleine Schneebrocken erkennen, die das Board mitgerissen hat. Dazu kommen die Farben, insbesondere der glückliche Umstand, dass im Skigebiet die Liftmasten orange gepolstert werden.

  • Kommen wir zum zweiten Stilmittel, um Dynamik sichbar zu machen: Spray

Carving Masters Martin

Spray ist zum einen keine statische Größe. Er verändert seine Konsistenz und Position während des Turns, aber er verändert auch seine Position relativ zum Fahrer. Dies zeigen die folgenden beiden Bilder. Beim letzten Bild hat der Fahrer seinen Spray regelrecht hinter sich gelassen…

Carving Masters Martin Spray

Carving Masters Martin Spray

Das sind nur drei Beispiele, wie sich der wegspritzende Schnee während eines Schwungs verändert. Aber das Aussehen des Sprays hängt auch vom Einfallswinkel des Lichts, von der Richtung der Aufnahme und von Blende und Belichtungszeit ab. Spray im Gegenlicht sieht aus wie aufspritzendes Wasser bzw. eine feine weiße Wolke. Wenn ich aber schräg zur Sonne photografiere, kann ich einzelne Teile wunderbar sichtbar machen – eine kurze Belichtungszeit vorausgesetzt.
Zuächst ein Bild mit viel Gegenlicht-Anteil:Carving Masters

Einzelne Schneestücke sind erkennbar, im Wesentlichen sehen wir aber eine weisse Wolke.
Photografiere ich etwa im 90°-Winkel zum Lichteinfall, werden Konturen und Schattten viel deutlicher sichtbar, wie die folgenden drei Bilder zeigen:Carving Masters Spray

Carving Masters Spray

Carving Masters Spray

Im letzten dieser drei Bilder ist eigentlich nur noch Schneegestöber zu sehen. Aber das signalisiert: Hier ist etwas geschehen. Action!

Wir fassen zusammen 😉
Blauer Himmel, weisser Schnee, farblicher Kontrast, Silhouette, Dynamik.

Das ist alles wichtig, aber zwei wichtige Faktoren fehlen noch in meiner Aufzählung:

  • Emotion
  • Nähe

Nein, das hier wird kein Beziehungsratgeber. Aber die nächsten Bilder werden verdeutlichen, was ich meine. Zunächst das wichtigste am Sport, die Freude! Ein sonst (in Vergleich mit anderen Bildern in diesem Beitrag) eher unspektakuläres Bild. Aber das fette Grinsen des Fahrers lässt mich immer wieder lächeln, wenn ich es sehe.Carving Masters Smile

  • Zuletzt noch die goldene Regel der Sportphotografie: Geh ganz nah ran.

Ich mag keine Fischaugen-Effekte. Deswegen gehe ich “nur” mit einem 17-85er Objektiv auf die Piste.

Wenn ich aber einen Fahrer photogrrafiere, der direkt an mir vorbeizieht, dann kommt – gerade bei einer wenig technisierten Sportart wie dem Snowboarden – noch ein weiterer Aspekt dazu, nämlich der Blickkontakt. Gut zu sehen auf den folgenden Bildern.
Carving Masters Max
Carving Masters Max
Carving Masters Max

…und manchmal ist es ganz gut, dass man die Angst des Photografen auf seinen Bildern nicht sieht:
Carving Masters Ed
Carving Masters Close

Ein paar Bilder, die Aspekte wie Spray, Schräglage, Sonne, blauen Himmel, Näche und Blickkontakt verbinden, werden den Schluss bilden:

Carving Masters Martin
Carving Masters Martin

Carving Masters Erik
Carving Masters Erik

Carving Masters Erik
Carving Masters Erik
Carving Masters Erik

Das letzte Bild für heute erfüllt nur einen Teil der definierten Kriterien. Aber die perfekte Position des Fahrers auf der Kuppe, die wunderschöne Spray-Wolke und die unglaublichen Farben machen es zu einem meiner Favoriten!
Carving Masters Lothar

Das perfekte Snowboard-Photo (Piste)

Northwave Hardboots Point.350, Point.900, Point.950

Mythos Northwave-Hardboots

Gibt es das überhaupt – einen “Mythos Northwave-Hardboots”? Existiert so ein Mythos, und was ist sein Inhalt?

Was spricht für den Mythos? Zunächst einmal die Tatsache, dass Northwave diese Schuhe nicht mehr produziert. Doch nicht nur das, Northwave verkauft berhaupt keine Hardbots mehr. Grund dafür dürfte sein, dass diese boots wohl kein wirtschaftlicher Erfolg waren – wobei wir bei einem zweiten Argument pro Mythos wären. Nur, was rar ist, taugt zum Mythos, Massenartikel kommen über den Status des olfs als “perfekt, aber gewöhnlich) nur schwer hinaus. Allerdings werden die Northwave-Hardboote noch heute gerne gekauft und sogar benutzt, und zwar von Rennläufern und einer kleinen Gruppe sogenannter Extremecarver. Auch das spricht für einen gewissen Mythos: Ein Produkt, das so gut war, dass es heutigen Produkten auch nach 20 Jahren noch überlegen ist, aber trotzdem nicht mehr am Markt erhältlich ist.

Allerdings, und das spricht eindeutig gegen den irrwitzigen Hype (im Dezember 2014 wurde ein Paar Northwave Point.950 für unglaubliche 3.210,99€ versteigert), dass die boots zu den Zeiten, in denen sie aktuell waren, wohl nicht zu den populärsten zählten.

Northwave Point.950 Ebay-Schnapp
Northwave Point.950 Ebay-Schnapp

Die eher geringen abgesetzten Stückzahlen dürften mit dem eher geringen Bekanntheitsgrad der Marke zusammenhängen. Allerdings gab es mit dem Nexus eine ganze Vorgänger-Familie, von denen noch heute ab und zu einzelne Paare im Internet angeboten werden. Diese sind bereits mit einem Vorgänger des Federmechanismus ausgestattet, der den Northwaves zu solcher Berühmtheit verholfen hat. Ausserdem gibt es seit einigen Jahren hervorragende neue Hardboot-Modelle, die den Northwaves in fast jeder Hinsicht überlegen sind.

Durch ein definiertes Gelenk zwischen Schuh und Schaft ermöglichen die Point-Modelle eine besonders umfagreiche Bewegung des Knöchels. Der Boot folgt gleichsam der Bewegung des Sprunggelenks. Dabei unterstützt bei den beiden teurerer Modelle Point.900 und Point.950 ein Federmechanismus die Wadenmuskulatur. Diese Kombination aus Freiheit und Support ist aus meiner Sicht bis heute bei keinem aktuellen Hardboot so überzegend umgesetzt. Da die Gewinde der originalen Federmechanismen ab und zu unwiederbringlich einrosten, habe ich schon vor einigen Jahren die Teile “reverse engineered” und aus hochwertigem rostfreiem Stahl nachgebaut.

Nachbau Northwave Spring
Nachbau Northwave Spring

Da sowohl Point.900 (“die Grauen”) als auch Point.950 (“die Gelben”) kaum noch oder nur zu Phantasiepreisen zu bekommen sind, rüste ich nun gelegentlich das einfachere Modell Point.350 mit einem Satz Federmechanismen auf.

Northwave Point.350 mit Sring Mechanism
Northwave Point.350 mit Spring Mechanism

Die Qualität des Kunststoffs ist beim Point.350 definitiv einfacher. Das merkt man vor allem an der Schmutzanfälligkeit des Materials, aber auch an der geringeren Härte und wahrscheinlich auch an der Dauerhaltbarkeit. Die Schnallen, die Form des Hardboots und andere Details sind aber dieselben wie bei den teureren Modellen. Und so lässt sich auf diese Weise ein eher weicher Snowboard-Hardboot mit herausragenden Eigenschaften “nachbauen”

Ergänzung vom 10.03.2015
Der Wahnsinn geht in die nächste Runde: Northwave Point.900 gebraucht für 1400,-CHF verkauft.

Point.900 für 1400,-
Point.900 für 1400,-
Northwave Hardboots Point.350, Point.900, Point.950